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Potential suchen, finden , fördern und verbinden für eine gesunde Zukunft

Die Ursache und der Sinn, warum wir uns weltweit zunehmend vernetzen?

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Ganz offensichtlich sind wir alle Menschen, egal ob wir uns lieben oder hassen. Und ebenso offensichtlich sind wir Menschen, die auf der Suche sind, denn sonst wären wir nicht hier, würde es diese Begegnungen nicht geben, würden Sie diese Zeilen nicht lesen.

So hoffen wir doch oft, in Gemeinschaften Antworten auf Fragen zu finden, die uns beschäftigen.

Wir alle haben ein ganz normales Leben. Sorgen, Nöte, Ängste, aber auch Glück und Freude, Bestätigung, Freundschaft und Liebe. Viele von uns haben Familien, Kinder, die erzogen werden, Partnerschaften, die gelebt werden wollen, aber auch einen Job, der uns vor ständig neue Anforderungen stellt. Das ist sehr viel, aber ist es alles?

Nein, wir haben Fragen. Fragen, auf die es vielleicht keine Antwort gibt. Sie kennen sie alle: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“

Weitere Fragen tauchen auf: „Was ist das – Leben? Was ist Tod? Was ist der Sinn oder was ist göttlich?“

Auch bei den Religionen, Ideologien und sonstigen Gemeinschaften werden die Meisten diese Antworten leider nicht finden, aber Sie können erfahren,

  • was andere darüber denken,
  • wie sie damit umgehen,

sterblich und auf einer großen Reise zu sein.

Darüber hinaus verspüren Sie nicht auch manchmal eine Sehnsucht nach etwas anderem, etwas das höher ist als wir selbst? Die meisten von uns suchen etwas, von dem Sie ein Teil werden können, an dem wir ‚Teilhaben’ können.

Lassen Sie es mich so erklären:

Das Ganze ist größer als die Summe seiner Teile!“

Ein Sinnspruch aus dem Design. Gerne skizziere ich es Ihnen am Beispiel eines Baumes. Äste, Blätter, Rinde und Wurzeln ergeben noch lange keinen Baum. Erst durch das Zusammenspiel aller Elemente ergibt sich ein größeres Ganzes.

Erst über unseren Gemeinschaften werden wir zu „mehr“. Ein größeres Ganzes. Und im besten Fall weltweit vernetzt (miteinander verbunden). Gleichzeitig öffnen sich uns auch neue Wege, neue Gedanken, neue Perspektiven, wenn wir offen dafür sind. Grundsätzlich sollten wir immer mit der Arbeit an uns selbst beginnen, oder? Nur wenn jeder das Interesse hat, sich verbessern, sich entwickeln zu wollen, verbessern Sie in diesem „Wir“ auch einen Teil dieser Welt und das geht nur zusammen.

Indem Sie mehr darüber erfahren, wer Sie in Bezug auf die Welt, dem Sinn und das Leben sind, werden Sie erkennen können, dass Sie Teil eines noch viel größeren Ganzen sind. Sie sind Teil dieser Wirklichkeit, Teil dieses Universums und diese Wirklichkeit lebt in Ihnen, dieser Funke ist in Ihnen.

Ich hoffe, das klingt jetzt nicht zu weltfremd. Aus meiner Sicht kann niemand ihre individuellen und sehr persönlichen Fragen beantworten, außer Sie selbst in der Interaktion mit ihrem Umfeld. Keine Selbsthilfegruppe kann das für sie übernehmen und schon gar nicht jemand, der meint, die Weisheit der Welt gepachtet zu haben. Sie alle sind im Geiste freie Menschen. So könnte man auch sagen, finden Sie in dieser Welt die Zeit und den Raum, um sich miteinander auszutauschen und um den schon genannten Fragen zu sich selbst und ihrem wechselseitig beeinflussbaren Umfeld nachzugehen.

Nun sind Sie einmal hier, in diesem Leben auf dieser Welt. Ungefähr kann ich manchmal ahnen, wie Sie sich fühlen, kann Ihre gespannte Erwartung sehen, wenn Sie etwas nach vorne bringen wollen, wovon Sie überzeugt sind, dass es wahr, gut und notwendig ist. Denn auch ich bin in dieser Situation und war zunächst überrascht über die Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der Menschen, die ich auf meinem Weg kennen gelernt habe. Jung und Alt. Jede Berufsgruppe schien vertreten zu sein und ich wusste, dass ich diesen Menschen außerhalb meiner Welt und meiner Offenheit wahrscheinlich nie begegnet wäre, wenn es diese zunehmende Vernetzung nicht gäbe. Wo Sonne ist, sind jedoch auch Schatten und sehr dunkle Seiten verborgen. So können die besten und effektivsten Netzwerke nicht nur Gutes schaffen, sondern auch das Gegenteil.

Ich spüre es immer wieder, dass trotz der Unterschiedlichkeit all meiner Kontakte, uns alle etwas verbindet, aber darauf will ich später noch einmal eingehen.

Viele sehr schlaue und anregende Artikel habe ich gelesen und das erstaunliche für mich ist, dass ich mit meinen Fähigkeiten hinter den Artikeln vor allem den Menschen und seine Beweggründe erkennen kann. Hierbei habe ich oft den Eindruck, ich sollte noch viel mehr Möglichkeiten und Chancen erkennen und darüber hinaus noch viel mehr lernen, damit auch ich ein Teil des Wir-Sinns werden oder vielleicht bleiben kann. So lernte ich zum Beispiel über LinkedIn zum Teil vollkommen fremde Menschen kennen, die sich Zeit und Mühe gaben und noch geben mit mir zu kommunizieren und etwas zu unterstützen, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

Nutzen Sie auch diese Gelegenheiten, die einzelnen Menschen kennen zu lernen, und stellen Sie ihnen Fragen, und hören Sie zu, um herauszufinden, welche Motivationen dahinter verborgen sind – es könnte auch ein Schatz, aber manchmal auch eine Fallgrube dahinter verborgen sein. Wichtig ist, zu erkennen, dass es in ihrem Tun, nur ihr platonisches Muster gibt, also keine Allgemeingültigkeit, keine Vorgaben, aber Sie können fragen und fokussiert sein auf das, was Sie wollen und können dabei erkennen, was sich für Sie richtig und was sich falsch anfühlt. Warum hat jemand Interesse an Ihnen u/o möchte mit Ihnen zusammenarbeiten – oder gibt das nur vor? Hierbei ist oft nicht das „Was“ jemand macht oder sagt entscheiden, sondern das „Warum“ jemand etwas macht oder sagt.

„Annehmen“ des anderen, so wie er oder sie ist, ohne sie oder ihn verändern zu wollen – ist ein Weg aus dem Stress, sich für alles und jeden verantwortlich zu fühlen. Jeder muss seinen eigenen Weg innerhalb unserer Welt finden, und trotzdem sollte man zu jedem Zeitpunkt die Unterstützung der Gemeinschaft erfahren und das beschränke ich nicht die jeweilige Religion, Ideologie u/o nationale Zugehörigkeit, ganz im Gegenteil sind diese einprägende Erfahrungen, die ich gemacht habe, wo auch immer ich integere Menschen begegnet durfte. Aber auch die nicht Integren können uns enorm wertvolle Erfahrungen schenken, wenn wir das erkennen und filtern können.

Wie kann und warum sollte ich einem Fremden vertrauen? Und vielleicht mag ich diesen Menschen im ersten Augenblick ja nicht mal, oftmals kenne ich ihn ja nicht, weiß nichts über ihn.

Da möchte ich wieder auf das Annehmen zurückkommen, wie einen neuen Impuls sollte ich den anderen erst einmal annehmen. Suche und sehe das Verbindende zwischen uns beiden und schaue nicht sofort auf das, was uns trennen könnte: Soziale Schicht, Hautfarbe, Religion, Bildung, Herkunft, etc. Nein, ich sehe zunächst das, was uns verbindet, wir sind beide Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und Träumen, mit Fragen, die uns beschäftigen und darüber hinaus, sind wir auf der gleichen Suche, haben innerhalb unserer gemeinsamen Welt ähnliche Erfahrungen gemacht, die uns zusätzlich verbinden könnten. Fühlen wir uns nicht oft dem anderen „verbunden“ ohne sie oder ihn zu kennen?
Es ist wie in einer Menschenkette bei Protestaktionen. Die meisten Menschen innerhalb der Kette kenne wir oft auch nicht, aber wir sind durch unsere Hände verbunden, durch unsere Gedanken und Ideen, die uns an diesen Ort geführt haben.

Diese Verbundenheit ist keine Einbildung. Ich nenne es „Schwingung“. Ich glaube, sie ist spürbar und betrifft alle Menschen, die ähnlich „ausgerichtet“ sind. Ich glaube, bestimmte Gruppen verstehen einander, wie z. Bsp. IT-ler, Künstler, Musiker, aber auch Ärzte, Polizisten, Soldaten oder Sportler. Man findet sich selbst im anderen, man „schwingt“ gleich.

Alle Eltern dieser Welt teilen das gleiche Leid und die gleiche Hoffnung für ihre Kinder. Eine Mutter wird eine Mutter immer verstehen und so begegne ich jedem, der Interesse an ROMI zeigt, weil es gibt eine gemeinsame Basis auf der wir beginnen können uns kennen zu lernen, um gemeinsamen Sinn und Neues in die Welt zu bekommen.

Wenn Sie aber nun glauben hier gibt es ein Programm, eine Glaskugel der Wahrheit oder eine konkrete Anleitung muss ich Sie leider enttäuschen. Viele Menschen, Projekte und Firmen habe ich kennen gelernt, mit unterschiedlichen Anforderungen, Erfahrungen und Zielen und alle sind grundsätzlich darum bemüht weiter zu kommen, ohne eventuell neue Systeme und neue Chancen zu erkennen. Neues ist jedoch kein Selbstläufer und wenn überhaupt sollte es eine „Holschuld“ und keine „Bringschuld“ geben. Niemand sollte zu Ihnen kommen, um ihnen etwas aufzudrängen oder um ihnen aufzuzeigen, was Sie nun tun sollen. Es liegt an Ihnen ihren Weg zu beginnen, bei dem Ihnen jederzeit jemand helfen kann, aber Sie müssen ihn wie schon gesagt selbst gehen, keiner wird Sie tragen. Niemand sagt Ihnen, tue das oder das und du wirst ein guter Mensch werden und deinem inneren Potential entsprechen. Und absolut niemand drückt Ihnen die für Sie gültigen zehn Gebote oder die goldene Regel in die Hand und sagt: „Leg los!“.

Ich mache keinen Spruch, wenn ich sage: „Es liegt alles in Ihrer Hand. Wie weit Sie sich innerhalb dieser, ihrer, unserer Welt entwickeln, bestimmen nur Sie allein.“

Und wissen Sie was, das ist gut so! Wir alle wurden durch andere Menschen geprägt und auch im täglichen Leben stellen die Menschen Anforderungen an uns, sei es die Ehefrau, die Kinder, Freunde, der Chef oder Kollegen. Bei ROMI soll es anders sein, ganz anders.

Menschen sind Reflexionen und Spiegelbilder. Im Umgang mit Ihnen übe ich mich in Toleranz, Bescheidenheit und vielem mehr. Schauen Sie sich um. In jedem Menschen, dem ich begegne, entdecke ich einen Teil von mir. Es gibt die, die Güte und Wärme ausstrahlen und die mir allein durch Ihre Existenz, durch Ihr Vorbild helfen, selbst gütiger, wärmer und verständnisvoller zu sein. Aber es gibt auch Menschen, die meine Toleranz herausfordern, an denen ich lernen kann, toleranter zu sein, weil ich in dieser Gemeinschaft die Möglichkeit bekomme sie zu entdecken, ohne dass meine Vorurteile, das von vornherein verhindern.

Andere Menschen fordern mich durch ihren messerscharfen Verstand heraus, sind mir intellektuell weit überlegen und lehren mich Bescheidenheit, ohne mich abzuwerten.

Es gibt Menschen, vor allem die Älteren, die mich lehren geduldig zu sein in einer Welt, die sich immer schneller dreht, die mir das Gefühl geben, ich habe ‚Zeit’ auf meinem Weg und es gibt noch so viel zu lernen und zu entdecken.

Dabei sollte niemand über Sie urteilen. Niemals.

Ganz ehrlich, wo sonst in unserer Gesellschaft finden wir, diese Offenheit zu lehren, ohne „Belehren“ zu wollen?

Sind bestimmte Menschen Heilige? Die Stars, Influencer, Politiker, Coaches oder sonstige schillernde Persönlichkeiten? Nein, ganz sicher nicht. Sind diese Personen oder Sie selbst die besseren Menschen? Keine Ahnung, aber was zählt, ist, sie bemühen sich, bessere Menschen zu werden.

Geben Sie sich ihren Ort. Einen Raum und Zeit, Sie selbst zu werden. Sie nehmen ihr gegenüber als einen der Ihren an und seien Sie darauf stolz. Stolz darauf zu diesen klugen, warmen, bescheidenen Menschen zu gehören.

Aber mehr noch, weit über ihren Horizont hinaus, fühlen Sie sich mit allen auf der Welt verbunden, über alle Landesgrenzen, ja sogar über die Zeit hinweg, seien Sie Teil dieser Gemeinschaft, die irgendwann entstand, um gemeinsame Zukunft zu leben.

Gemeinsam mit den Menschen und Tieren dieser Welt, denn wir sind alle nur ein Teil eines größeren Ganzen.

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