Blog

Schiesssicherheit

Sicherheit im Umgang mit Waffen ist primär Kopfsache!!!

Die vier wichtigsten Sicherheitsvorschriften:

1.            Alle Waffen sind als geladen zu betrachten.

2.            Richte keine Waffe auf etwas, das Du nicht treffen willst.

3.            Solange die Waffe nicht auf das Ziel gerichtet ist und man den Entschluss gefasst hat den Schuss auszulösen, ist der Zeigefinger außerhalb des Abzugbügels zu halten.

4.            Sich seines Zieles und dem, was neben oder hinter diesem steht, sicher ist.

Andere Komponenten die berücksichtigt werden sollten, da sie zu Unfällen und einer ungewollten Schussabgabe führen können:

–              Mangelnde Waffenkentnisse, die zu falschen Handhabungen der Waffe führen

–              Stress, Müdigkeit, Alkohol- Medikamenten- Drogenkonsum (Missbrauch)

–              Schlechte oder falsch kombinierte Ausrüstungsgegenstände

–              Fehlerhaft wiedergeladene Munition

–              Mangelnde Wartung der Waffe

Mentale- und Materielle Vorbereitung

Bevor man sich mit dem Umgang der Waffe und dem Schießen beschäftigt, sollte man die mentale und materielle Vorbereitung nicht außer acht lassen.

Bewusst handeln und wahrnehmen was um einen herum geschieht, um mögliche Gefahrensituationen zu erkennen/vermeiden.

Je besser die mentale Vorbereitung auf eine Gefahrensituation ist, desto kleiner ist der Zufallsfaktor. Dies kann den Unterschied zwischen Erfolg und Niederlage bedeuten. Daher sind auch Flexibilität, Fachwissen und umfangreiches realitätsnahes Training gefragt, damit man jeweils eine Antwort auf sich ständig ändernde Situationen parat hat und sich diesen anpassen kann – vor allem dann, wenn man überrascht wird und/oder etwas schief läuft.

Brauche ich alles, was ich habe und habe ich alles, was ich brauche -dort wo es sein sollte?!

Was Waffen und Ausrüstung anbelangt, leben wir heutzutage in einer Welt, wo jeden Tag eine neue Firma ein neues “must have” Produkt auf den Markt bringt, das man unbedingt haben muss, um mit dem ultimativen und neuesten Materialien ausgerüstet zu sein. Die Phantasie vieler Firmen scheint manchmal grenzenlos zu sein und man könnte so viel Ausrüstung kaufen und herumschleppen, wie man sich nur vorstellen kann.

Primär sollte die mitgeführte Ausrüstung nach den Aufgaben und dem Zweck definiert sein,

welcher damit ausgeführt werden soll/muss. Es ist entscheidend, genau zu unterscheiden, was man gerne alles dabei hätte und was man wirklich braucht. Der Zweck sollte die Ausrüstung bestimmen und nicht umgekehrt.

Zudem kommt es bei der materiellen Vorbereitung auf folgende Punkte an:

–              Verfügbarkeit/ Platzierung

–              Bereitschaft

–              Unterhalt

–              Qualität

–              Training

Bevor etwas gekauft wird, nur weil es cool, günstig oder im Sonderangebot ist, sollte man sich die folgenden Fragen stellen: Brauche ich es wirklich? Wird es mir dabei helfen, meine

Aufgaben effizienter und sicherer auszuführen?

Materiell vorbereitet zu sein bedeutet:

–              Über Waffen, Ausrüstung und die nötigen Kenntnisse (Taining) zu verfügen, um diese auch sachgerecht und effizient für den Erfolg der Aufgabe einsetzen zu können.

–              Voll funktionsfähige und einsatzbereite Ausrüstung in Reichweite zu haben, dort wo sie sein sollte.

Training:

Bezüglich Training wird häufig vernachlässigt, dass auch die neusten und modernsten Waffen oder Ausrüstung aus dem Träger nicht automatisch einen besseren und effizienteren Anwender machen. Bei allem, was man dabei hat, sollte man entsprechend auch wissen, wie es korrekterweise getragen/mitgeführt und effizient und wirkungsvoll benutzt/eingesetzt wird.

Diesen Beitrag teilen